Die Stadtbahn gibt es noch nicht und folglich kann sie nicht ausgebaut werden
Kapitel: | Stressfrei pendeln |
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Antragsteller*in: | Ak Mobilität (dort beschlossen am: 02.09.2022) |
Status: | Angenommen |
Eingereicht: | 04.09.2022, 15:47 |
Kapitel: | Stressfrei pendeln |
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Antragsteller*in: | Ak Mobilität (dort beschlossen am: 02.09.2022) |
Status: | Angenommen |
Eingereicht: | 04.09.2022, 15:47 |
Stadtregionalbahn, mit der sie durchgehend aus dem Umland die Kieler Innenstadt erreichen könnten. Der AusAufbau der infür Kiel wieder eingeführtengeplanten Stadtbahn und Ihr Ausbau zur Stadtregionalbahn erfordert die Kooperation mit den benachbarten Kreisen und
Ein maßgeblicher Teil sowohl des fließenden als auch des ruhenden Verkehrs in
Kiel wird von Einpendler*innen verursacht. Optimal für sie wäre der Bau einer
Stadtregionalbahn, mit der sie durchgehend aus dem Umland die Kieler Innenstadt
erreichen könnten. Der AusAufbau der infür Kiel wieder eingeführtengeplanten Stadtbahn und Ihr Ausbau zur
Stadtregionalbahn erfordert die Kooperation mit den benachbarten Kreisen und
bleibt für uns ein wichtiges Ziel der Verkehrspolitik für die KielRegion. Wir
achten schon jetzt bei der Trassenplanung darauf, dass später ein Ausbau der
Straßenbahn zur Stadtregionalbahn Richtung Eckernförde, Preetz, Schönberg,
Heikendorf und Laboe möglich bleibt.
Solange keine Stadtregionalbahn realisiert ist, müssen Pendler*innen möglichst
frühzeitig in Busse und später in die Straßen- oder Regionalbahnen umsteigen
können. Dazu müssen für Menschen, die nicht direkt ab ihrem Wohnort Bus oder
Bahn nach Kiel nutzen können, im Bereich der Haupteinfallrouten (B 76, A 210
etc.) sowohl Park+Ride- als auch Bike+Ride-Möglichkeiten errichtet werden, von
denen aus der innerstädtische Bereich mit dem ÖPNV, besonders Schnellbussen,
rasch erreichbar ist. Es muss auch geprüft werden, ob ‒ in Zusammenarbeit mit
der KielRegion ‒ im Umland weitere Mobilitätsstationen eingerichtet werden
können, die den Umstieg für den Weg in die Stadt auf ÖPNV und Fahrrad
erleichtern. Die SprottenFlotte soll deshalb auch am Stadtrand ausgebaut werden.
Zudem muss die Bus-Zug-Verknüpfung am Kieler Hauptbahnhof besser verzahnt
werden. In Zusammenarbeit mit der KielRegion möchten wir das ÖPNV-Angebot in den
angrenzenden Kreisen ausbauen und die Verknüpfung mit dem Kieler ÖPNV
verbessern. Besonders das direkte Umland muss besser und schneller angebunden
werden. Weiterhin setzen wir uns dafür ein, dass die Taktung der Regionalbahnen
erhöht werden, sodass Pendler*innen flexibler zur Arbeit und zurück kommen und
mehr Kapazitäten geschaffen werden.
Bisher ist es aus Sicht autofahrender Pendler*innen oft bequemer und
preiswerter, mit dem Auto direkt ihr Ziel in Kiel anzufahren als umzusteigen.
Die umfassende Parkraumbewirtschaftung wird dies verändern (siehe Kapitel
Parkraumbewirtschaftung ausweiten). Um einen Anreiz zum Umstieg zu bieten,
können Dauerparkberechtigungen erworben werden, deren Kosten über denen einer
ÖPNV-Monatskarte liegen und die alternativ zum Parken im innerstädtischen
Bereich zu einer kostenlosen Nutzung des ÖPNV in Kiel durch bis zu zwei
gemeinsam reisende Personen berechtigen. Damit bietet der Umstieg in den ÖPNV
bereits im Außenbereich einen Kostenvorteil durch reduzierten
Kraftstoffverbrauch. So kann mit einer kommunalen Maßnahme eine win-win-
Situation geschaffen werden, die eine echte Alternative zur Subventionierung des
Kfz-Verkehrs durch Pendler*innenpauschalen oder Tankrabatten bietet.
Die Stadtbahn gibt es noch nicht und folglich kann sie nicht ausgebaut werden
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