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            <title>Kreismitgliederversammlung zum Kommunalwahlprogramm: Alles</title>
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                <title>Kreismitgliederversammlung zum Kommunalwahlprogramm: Alles</title>
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                        <title>Kommentar zu: KWP100NEU: Schulen diskriminierungsfrei gestalten</title>
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                        <author>Michael Stich</author>
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                        <description><![CDATA[Mein Sohn war Streitschlichter in der Grundschule (Hermann-Löns-Schule. Das Prinzip funktioniert dort anscheinen auch seit Ewigkeiten recht gut.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 15 Nov 2022 14:05:03 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP22NEU: Den Stellenwert des Sports erhöhen</title>
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                        <author>KVo</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sportvereine leisten eine wichtige Arbeit für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Sie sind Orte, an denen Inklusion gelebt, gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt und natürlich vor allem die körperliche Betätigung gefördert wird. Ein breites Angebot an Sportmöglichkeiten bietet eine attraktive Freizeitgestaltung und macht Kiel lebenswert. Corona hat die Probleme der Sportvereine wie im Brennglas gezeigt: Nachwuchsprobleme haben sich sowohl bei den Übungsleiter*innen als auch den Aktiven verschärft, die Umstellung auf Digitalisierung war für viele Vereine eine große Herausforderung und fehlende Flächen machten Betätigung mit Abstand oft schwer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber Sport findet nicht nur im Verein statt, sondern auch im öffentlichen Raum, alleine oder in Gruppen. Diesen wollen wir ebenfalls fördern. Öffentlicher Raum ist ein knappes Gut und steht in Konkurrenz zu einer Vielzahl anderer Nutzungen. Hier brauchen wir kreative Lösungen. Damit Menschen wissen, was es bereits für Sportangebote in Kiel gibt, möchten wir, dass die Stadt einen digitalen Sportkompass entwickelt, der als Internetseite veröffentlicht und in die von uns geforderte Kiel-App integriert wird (siehe Kapitel Kommunikation mit den Bürger*innen ausbauen).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kiel als Meeres(schutz)stadt ist natürlicherweise auch eine Stadt des Wassersports. Mit dem Olympiazentrum, den regelmäßigen Regatten und der Sichtbarkeit von Wassersportmöglichkeiten überall entlang der Kieler Förde wird dies deutlich. Wir wollen dieses Alleinstellungsmerkmal als größte deutsche Stadt am Meer fördern und ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vereinssport stärken und fördern,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Kompetenzzentrum Wassersport anstoßen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>und Platz für Sport im öffentlichen Raum schaffen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 05 Nov 2022 21:37:46 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP90NEU: Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege qualitativ ausbauen</title>
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                        <author>KVo, Susanne Petersen, AK Jugend und Bildung</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/kindertageseinrichtungen-und-kindertagespflege-qualitativ-ausbauen-57647</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Qualitativ hochwertige, bedarfsgerechte und bezahlbare Betreuungsangebote für alle Kieler Kinder - das ist und bleibt unser Ziel. Der Entwicklungsstand wird halbjährlich in der KiTa-Bedarfsplanung immer wieder dokumentiert. Wir sind auf einem guten Weg. Im Dreiklang zwischen Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Betreuungsqualität wollen wir das Angebot weiterentwickeln. Dabei ist es notwendig, dass wir auf Landesebene bei der Überarbeitung des Kindertagesstättenförderungsgesetzes Verbesserungen erreichen. Die bürokratischen Abläufe im Hinblick auf das KiTa-Portal und Randzeiten müssen vereinfacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inklusion in Kindertageseinrichtungen und Tagespflege ist noch nicht selbstverständlich. Das Kompetenzzentrum Inklusion im Jugendamt ist ein kleiner Schritt auf dem Weg zur inklusiven KiTa. Wir wollen die Einrichtung des Kompetenzzentrums evaluieren lassen und fordern, dass in allen Kindertageseinrichtungen in Kiel heilpädagogische Zusatzkräfte eingesetztund diese vom Land bezahlt werden. Darüber hinaus werden wir uns für den Ausbau von kommunalen Leistungen und Beratungsangebote beim Land einsetzen und diese in Kiel besser aufeinander abstimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kindertageseinrichtungen in Kiel müssen noch nachhaltiger werden. Das Land Schleswig-Holstein arbeitet momentan an der Umsetzung der Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auch in Kindertageseinrichtungen in Kiel sind wir auf dem Weg. Zero-Waste, Ernährungsbildung und auch die Energiewende müssen in Beteiligung mit Eltern und Kindern in der KiTa und Tagespflege in den Mittelpunkt rücken und umgesetzt werden. Wir wollen ein Modellprojekt Ernährungsbildung umsetzen, das die vielfältigen Ansätze vom Nachgarten bis zum Bildungsprojekt mit dem Imker sichtbar macht und allen Einrichtungen eine gesunde, nachhaltige Verpflegung in Zusammenarbeit mit den Eltern nahe bringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist auch in Kieler Kindertageseinrichtungen in vollem Gang. Wir setzen uns für mehr digitale Elternkommunikation und gute Medienkonzepte im KiTa-Alltag ein, bei denen die Beziehungsqualität erhalten bleibt. Dabei müssen Träger und pädagogische Fachkräfte unterstützt werden. Wir setzen uns für die finanzielle und konzeptionelle Unterstützung durch das Land Schleswig-Holstein ein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 28 Oct 2022 14:06:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP4NEU: Nahverkehr attraktiver und leistungsfähiger machen</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/nahverkehr-attraktiver-und-leistungsfahiger-machen-29950</link>
                        <author>KVo, AK Mobilität, Maik Kristen</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/nahverkehr-attraktiver-und-leistungsfahiger-machen-29950</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Taktung der Busse zu steigern, ist aufgrund fehlender Busfahrer*innen, der Überlastung der Straßen und dem Nadelöhr am Hauptbahnhof, durch das fast alle Busse durchfahren, derzeit schwierig umzusetzen. Daher braucht Kiel eine schienengebundene Stadtbahn, um mehr Fahrgäste schneller und bequemer zu transportieren. Wir sind uns sicher, dass dies nicht durch ein Bus Rapid Transit (BRT) geleistet werden kann, werden dabei allerdings die Ergebnisse der derzeit durchgeführten Trassenstudie für ein schlussendliches Urteil abwarten. Wir wollen langfristig eine tragfähige Lösung finden, die von so vielen politischen Kräften wie möglich unterstützt wird. Die Stadtbahn muss dabei anschlussfähig an die angrenzenden Landkreise und außenliegenden Stadtteile geplant werden, um auch das Pendeln ohne Auto attraktiver zu machen (siehe Kapitel Stressfrei pendeln).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf den Busverkehr wird man auch nach Bau der Stadtbahn nicht verzichten können, daher muss seine Attraktivität gesteigert werden. Dazu muss die Barrierefreiheit so schnell wie möglich für Haltestellen und Busse sichergestellt werden ‒ auch für seh- und hörbehinderte Menschen. Außerdem braucht es in den Bussen mehr Platz für Rollatoren, Kinderwagen und Rollstühle. Die Busflotte der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) wird sukzessive erneuert und wir unterstützen die Umstellung auf E-Busse und größere Gelenkbusse. Wir werden mehr Fahr- zu Busspuren umwidmen, wo notwendig auch als gemeinsame Bus- und Radspur, wie beispielsweise auf dem Westring, der Eckernförder Straße oder dem Kronshagener Weg möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Taktung kann nicht beliebig erhöht werden. Dort, wo es möglich und sinnvoll ist, möchten wir sie erhöhen. Um das Nadelöhr am Hauptbahnhof für Busse zu entlasten, sollte das Sophienblatt für den Pkw-Verkehr gesperrt werden (Einsatzfahrzeuge und Taxen ausgenommen). Ergänzend braucht es mehr Querverbindungen, die nicht über den Hauptbahnhof laufen. Durch Querverbindungen können Wegezeiten reduziert und äußere Quartiere attraktiver gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solange die Stadtbahn nicht in das Kieler Umland fährt, müssen die Schnellbusse soweit möglich aus dem Umland höher getaktet werden und mit weniger Stopps in die Innenstadt gelangen, um die Fahrzeit zu verringern. Dort muss die Verzahnung mit dem lokalen ÖPNV optimiert werden. Wir möchten das Ziel erreichen, in 30 Minuten vom Hauptbahnhof in die Außenbezirke und das angrenzende Umland zu gelangen. Zudem muss die Bus-Zug-Verknüpfung am Kieler Hauptbahnhof besser verzahnt werden, insbesondere sonntags und in den Abendstunden. Die Busse sollen in diesen Zeiträumen für eine angemessene Dauer auf verspätete Züge warten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Sicherheitsgefühl muss ebenfalls erhöht werden. Abgelegene Haltestellen und der Weg zu ihnen können als Angsträume wahrgenommen werden. Wir möchten Angsträume beseitigen. Unter anderem möchten wir dafür ein Pilotprojekt an Haltestellen starten, bei dem ein Notknopf installiert wird, der direkt mit der Polizei verbunden ist. Die Nutzung der nora-App werden wir bewerben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen mit Qualitätsverbesserungen auch das Image des ÖPNV verbessern und dieses wirksam durch eine Öffentlichkeitskampagne für attraktive ÖPNV-Angebote in der KielRegion kommunizieren. Haltestellen müssen barrierefrei, rauchfrei, wettergeschützt geplant werden und über ausreichend Mülleimer, Infomaterial und Sitzplätze verfügen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 18 Oct 2022 20:08:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP63NEU: Soziale Teilhabe ermöglichen</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/soziale-teilhabe-ermoglichen-36666</link>
                        <author>KVo, Daniela Sonders und GJ Kiel</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/soziale-teilhabe-ermoglichen-36666</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Teilhabe darf es nicht nur um finanzielle Mittel gehen, sondern auch um Teilhabe bei Kultur, Bildung und Sport. Besonders für Auszubildende, Studierende und junge Menschen unter 25 sollen Kulturangebote deutlich vergünstigt, idealerweise kostenlos, zugänglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stadtbüchereien möchten wir zeitlich länger nutzbar machen und als Dritten Ort stärken. Besonders für Schulkinder kann dies ein Ort sein, wo sie zur Ruhe kommen und konzentriertes Arbeiten überhaupt erst möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Netz der Anlaufstellen Nachbarschaft (AnNa) hat sich in den vergangenen Jahren in den meisten Stadtteilen etabliert. Wir wollen die AnNas weiter unterstützen, so dass sie ihr Angebot ausbauen können. Weitere auch informelle Nachbarschaftsnetzwerke sowie Stadtteilfeste möchten wir fördern. Teilhabe braucht auch Begegnungen im öffentlichen Raum. Eine inklusive Quartiersplanung kann diese Möglichkeiten erhöhen, in dem öffentlicher Raum für Menschen nutzbar und attraktiv gemacht wird (siehe Kapitel Kiel in neuen Strukturen denken: inklusive Quartiersentwicklung).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die aufsuchenden Hilfen können Menschen in schwierigen Lebenssituationen beim Wahrnehmen ihrer Teilhabe unterstützen. Besonders im Zusammenhang mit dem größer werdenden Problem der Einsamkeit sind (mit interkultureller Kompetenz ausgestattete) aufsuchende Hilfen ein Teil der Lösung. Wir möchten das Angebot der aufsuchenden Hilfe stärken und die Verwaltung bitten das Konzept weiterzuentwickeln.<br><br>
Die Projekte &quot;Kids in die Clubs&quot; und &quot;Senior*innen in die Clubs&quot; werden gut angenommen. Über &quot;Kids in die Clubs&quot; können Kinder via &quot;Kiel-Karte&quot;/Bildungsgutschein vom Bund Gleichaltrige über den Sport kennenlernen, in andere Kulturen hineinschnuppern und ihre sprachliche und soziale Kompetenz verbessern.<br>
Mit &quot;Senior*innen in die Clubs&quot; haben wir eine ähnliche Möglichkeit auch für Senior*innen geschaffen, die aufgrund geringen Einkommens den Senior*innenpass der Stadt Kiel besitzen. Wir wollen dieses Projekt verstetigen.<br>
Sport im Verein bedeutet gerade für Menschen, die nicht oder nur sehr eingeschränkt am Erwerbsleben teilnehmen, eine Möglichkeit, in der Gemeinschaft Sport zu treiben und Menschen zu treffen. Wir wollen prüfen lassen, inwieweit auch (Früh-)Rentner und andere Erwachsene mit sehr geringem Einkommen die Möglichkeit erhalten können, Einsamkeit zu vermeiden und die Mitgliedsbeiträge für den Sport in gleicher Form wie die der Senior*innen übernommen werden (z.B. per Gutschein über das Ehrenamtsbüro &quot;nette kieler&quot;).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 18 Oct 2022 19:49:24 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP88NEU: Kinder, Jugend &amp; Familien </title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/kinder-jugend-familien-11245</link>
                        <author>KVo, AK Jugend und Bildung</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/kinder-jugend-familien-11245</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine familienfreundlich aufgebaute Stadt ist einladend für alle Einwohner*innen. Familien und alle Kinder und Jugendliche stehen im Zentrum unserer politischen Aufmerksamkeit. Wie gut es sich in einer Stadt leben lässt, macht sich besonders an der Lebensqualität und den Optionen der Kinder und Jugendlichen fest. Familie verstehen wir dabei weltoffen und in aller Vielfalt. Familie für uns überall dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>niedrigschwellige Beratungsangebote für alle Familien schaffen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Betreuungsqualität in<br>
Kindertageseinrichtungen stark machen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Inklusion in den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege vorantreiben,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beteiligung von Kindern und Jugendlichen weiter ausbauen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Aufenthaltsqualität in den Stadtteilen durch attraktive Spielflächen in der Stadt für Kinder und Jugendliche erhöhen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dem Fachkräftemangel in den sozialen Berufen begegnen und</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>allen Kindern und Jugendlichen Teilhabe ermöglichen und so Bildungsgerechtigkeit versuchen zu erreichen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 18 Oct 2022 19:37:12 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP91NEU: Demokratiebildung weiterentwickeln</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/demokratiebildung-weiterentwickeln-54878</link>
                        <author>KVo, AK Jugend und Bildung, GJ Kiel</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/demokratiebildung-weiterentwickeln-54878</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit breiter Unterstützung in der Ratsversammlung haben wir in Kiel in den vergangenen Jahren herausragende Möglichkeiten der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Planungs- und Entscheidungsprozessen erreicht. Der Junge Rat ist als Beirat fester Bestandteil der Selbstverwaltung, das Kinder- und Jugendbüro unterstützt nicht nur die Ortsbeiräte bei Jugendsitzungen und die Kinder- und Jugendkommission begleitet die Umsetzung von Kinder- und Jugendbeteiligung in Kiel. Wir möchten dem Jungen Rat Mittel zur Verfügung stellen, so dass sie sich anlassbezoge externe Expertise in die Sitzungen holen, jugendgerechte Werbung in den Schulen für alle Beteiligungsmöglichkeiten machen und nicht zuletzt kreative Beteiligungsmöglichkeiten auch an Schulen ausprobieren können. Demokratiebildung für Kinder und Jugendliche gehört in den gesamten Schulalltag und nicht nur in den Unterricht. Die Bekanntheit des Jungen Rates wollen wir durch interaktive Programme an Schulen, die jungen Menschen Kommunalpolitik näherbringt, stärken. Darüber hinaus möchten wir die Präsenz des Jungen Rates in den Schulen selbst erhöhen und die Möglichkeit bieten, über die eigene Arbeit regelmäßig zu berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine weitere Möglichkeit der Kinder- und Jugendbeteiligung sehen wir in der Verstetigung der Spielleitplanung, die bisher einmal im Kieler Nordosten durchgeführt wurde undschrittweisein allen Kieler Stadtteilen durchgeführt werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben mittlerweile eine ämterübergreifende Leitlinie für Kinder- und Jugendbeteiligung. Wir machen uns dafür stark, dass Kinder- und Jugendbeteiligung und damit die Umsetzung von Kinder- und Jugendrechten nicht nur auf dem Papier attraktiv erscheint, sondern in der Stadtgesellschaft und Kommunalpolitik gelebt wird. Die Einrichtung einer Kinder- und Jugendbeauftragten mit Berichtspflicht und Rederecht in der Ratsversammlung wollen wir mit allen demokratischen Fraktionen beraten und umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um noch mehr Kinder und Jugendliche zu erreichen, wollen wir die Einrichtung einer Schüler*innenvertretung auf Kreisebene unterstützen und eine pädagogische Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit dem Schulamt als Modellprojekt vom Land einrichten. Niedrigschwellige Beteiligungsprozesse und Demokratiebildung in Kieler Schulen wollen wir auch kommunal fördern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 18 Oct 2022 19:25:40 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP132NEU2: Neue Arbeit und gut arbeiten</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/neue-arbeit-und-gut-arbeiten-5023</link>
                        <author>KVo, Ulrich Hühn</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/neue-arbeit-und-gut-arbeiten-5023</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die neue Arbeitswelt ist spätestens seit Beginn der Coronapandemie in einer unaufhaltsamen Entwicklung. Damit ergeben sich viele Chancen für eine lebensfreundliche Gestaltung der Arbeitswelt durch Verbindung von Homeoffice, Arbeit im Co-Working-Space und Arbeit im Betrieb. Die Verbindung von Familie und Beruf kann in vielen Berufen erleichtert werden, Mobilitätsanforderungen ändern sich, wenn das Pendeln zur Arbeit verringert werden kann. Auch wird sich die Gestaltung von Arbeitsverhältnissen verändern. Zum Konzept einer nachhaltigen Wirtschaft gehört für uns das Thema Gesundheit und Arbeit genauso wie die Familienfreundlichkeit von Betrieben. Home Office-Regelungen sind Bundesgesetzgebung. Wir unterstützen flexible Regelungen, jedoch muss dies einhergehen mit ausreichender Kinderversorgung und der Möglichkeit weiterhin einen Arbeitsplatz außerhalb der eigenen Vier Wände zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns Grüne ist es wichtig, die soziale Absicherung gerade der Gruppen zu verbessern, die am Rande des Erwerbslebens stehen und keine gesicherten Arbeitsverhältnisse haben. Wir wollen, dass die Stadt Projekte fördert, in denen Arbeitsplätze für Menschen entstehen, die länger erwerbslos oder von Erwerbslosigkeit bedroht sind. Wir wollen diesen Menschen eine Perspektive in unserer sozialen Gemeinschaft geben, egal ob für sie ein Einkommen entsteht oder nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Und wir setzen uns für eine Honorarordnung für Künstler*innen und Kulturschaffende und für gute Arbeit in der Verwaltung ein (siehe Kapitel Gute Arbeit in der Verwaltung).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der nächsten Wahlperiode werden wir vorschlagen, ein kommunales Konzept für ein bedingungsloses Grundeinkommen für Menschen zu schaffen, die vom Erwerbsleben ausgeschlossen sind.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 16:04:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP127NEU: Nachhaltiger Tourismus - Hafen dekarbonisieren</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/nachhaltiger-tourismus-hafen-dekarbonisieren-48218</link>
                        <author>KVo, GJ Kiel</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/nachhaltiger-tourismus-hafen-dekarbonisieren-48218</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kiel entwickelt sich mehr und mehr zu einer Adresse für Städtetourismus. Dafür wollen wir dringend ein Konzept entwickeln wie die touristischen Angebote nachhaltig und auf den Meeresschutz ausgerichtet werden können. Nachhaltiger Tourismus zeichnet sich z. B. durch umweltfreundliche Mobilität, ressourcenschonendes Bauen, Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und Müll aus. Mit dem Kiel Marketing e. V. fördert die Stadt den Zusammenschluss vieler am Tourismus beteiligter Unternehmen. Wir schlagen vor, die Förderung von Kiel Marketing e. V. an die Voraussetzung knüpfen, dass ein Konzept für nachhaltigen Tourismus in Kiel entwickelt wird, zu dem sich alle Akteure bekennen sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein wichtiger Aspekt des Städtetourismus ist die Kreuzfahrt. Kiel hat mit dem Tiefwasserhafen mitten in der Stadt ein Alleinstellungsmerkmal, aber auch eine herausgehobene Verantwortung. Auf der einen Seite ist die Schifffahrt dem Flugverkehr sicherlich zu bevorzugen, aber auf der anderen Seite hat insbesondere der Kreuzfahrttourismus erhebliche Sozial- und Umweltfolgen, insbesondere an den Zielorten. Der ökonomische Nutzen für die Reiseziele ist meist gering, da weder Hotels noch Gastronomie bei all-inclusive Angeboten profitieren. Dazu kommen geringe Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen an Bord. Wir wollen Kiel zu einem klima- und umweltfreundlichen Schifffahrtsstandort machen und auch die sozialen Folgen der Kreuzschifffahrt, sowohl für die Besatzung als auch für die Bevölkerung der Zielorte thematisieren und angehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verfolgen deshalb das Ziel, in Kooperation mit anderen Häfen der Ostsee, auf die Kreuzfahrtindustrie Einfluss zu nehmen, um ihre Angebote an ein Konzept der Nachhaltigkeit auszurichten. Hierzu soll die Stadt ein Interreg-Ostseeprojekt zusammen mit möglichst vielen anderen Häfen auf den Weg bringen, mit dem unter anderem ein Zertifizierungsverfahren für ökologische Häfen eingeführt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Förde ist bereits stark befahren. Wir wollen daher keinen weiteren Ausbau des Kreuzfahrttourismus und des internationalen Fährverkehrs. Langfristig wollen wir die Zahl der Kreuzfahrtschiffe in Kiel verringern. Die Kreuzfahrt klimaneutral umzubauen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Das liegt auch an den langen Lebenszyklen der Schiffe und Innovationszyklen der Schiffbauunternehmen. Daher müssen jetzt die Weichen dafür gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem ist ein glaubwürdiges Image des Kieler Hafens als Standort für nachhaltigen Tourismus die beste Versicherung für die eigene wirtschaftliche Zukunft. In den vergangenen Jahren ist es mit der von uns vorangebrachten Strategie für einen ökologisch ausgerichteten Hafen zwar schon vorangegangen, jedoch müssen die Schritte in diese Richtung schneller und größer werden. Eine Stadt am Meer wie Kiel muss hierbei vorangehen und sollte diesen Vorsprung auch als potenziellen Standortfaktor und nicht nur als bevorstehende Hürde betrachten. Für uns ist klar, dass ab 2028 keine Fahrzeuge mehr fossilen Treibstoffe am Kieler Hafen tanken können. Wir wollen, dass der Port of Kiel bis 2028 klimaneutral ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Anleger müssen zeitnah mit Landstromanschlüssen ausgestattet werden.Eine Nutzung dieses Anschlusses soll verpflichtend sein. Wir möchten zudem die Anliegergebühren je nach Umweltfreundlichkeit des Antriebes staffeln. Kiel muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Innovationen zu fördern und einzufordern. Zusammen mit anderen Häfen sollen die Reedereien angehalten werden, die Umstellung auf Wasserstoff voranzutreiben und sich für den Meeresschutz und die Nachhaltigkeit an Bord einzusetzen. Um den Flugverkehr und den Autoverkehr zu den Kreuzfahrtschiffen zu verringern, fordern wir, dass in den Tickets die Zugfahrt enthalten ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu einem ökologisch verträglichen Hafen gehört auch die weitere Verlagerung von Gütern auf die Schiene, insbesondere im Zuge des weiteren Ausbaus des Ostuferhabens. Allgemein muss die Logistik klimafreundlicher vorangebracht werden (siehe Kapitel Klimafreundliche Logistik etablieren).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 16:00:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP59NEU: Kiel in neuen Strukturen denken: inklusive Quartiersentwicklung</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/kiel-in-neuen-strukturen-denken-inklusive-quartiersentwicklung-47170</link>
                        <author>KVo</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/kiel-in-neuen-strukturen-denken-inklusive-quartiersentwicklung-47170</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadt ist für die Menschen da. In Städten leben viele Menschen auf wenig geografischer Fläche. Sie wohnen und arbeiten hier, sie leben hier, genießen die kulturellen Angeboten und versorgen sich, gestalten Freizeit; ja, sie machen Urlaub in der Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allerdings ist die Stadt, insbesondere das Kiel von heute, noch immer geprägt vom Mantra der autogerechten Stadt. Für die Einwohner*innen entwickeln sich erst sehr langsam offene Räume. All diese Räume konkurrieren mit dem “Parkplatzhunger” und dem durch das Auto geprägten motorisierten Individualverkehr im Straßenraum. Uns ist bewusst, dass das Auto auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Die jetzige Nutzung von Pkw ist jedoch höchst ineffizient und der Platz in der Stadt zu wertvoll. Wir meinen deshalb, dass der Mensch mit seinen Bedürfnissen nach Wohnen, Mobilität, Arbeiten und Aufenthaltsqualität wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt werden muss. Alle Verkehrsmittel und Wegebeziehungen müssen zusammen gedacht werden und Wege verkürzt werden, so dass alle Wege des täglichen Lebens in 15 Minuten zu erreichen sind. Wir möchten eine Stadt, in der sich alle Menschen sicher und wohl fühlen. Entsprechend müssen unsere Quartiere anders gedacht, das Wohnen und Arbeiten organisiert werden. Mit dem Mensch im Mittelpunkt gewinnen alle in der Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Zuge von Klimakrise und sozialen Verwerfungen müssen und wollen wir die Stadt der Zukunft neu denken. Damit dies gelingt und alle Menschen mitgenommen werden können, müssen wir die Strukturen der Stadt neu denken. Wir möchten die Stadt in Quartieren denken. Quartiere sind für uns kleinere z.T. historisch gewachsene Einheiten, die auch von den Menschen vor Ort als “ihr” Kiez, als “ihr” Quartier wahrgenommen werden. Daher kann auch keine vorgefertigte Größe ein Quartier fassen. Wir wollen unter Beteiligung aller Menschen ganz Kiel in Quartiere einteilen und diese auch als Verwaltungseinheit verankern. Dazu braucht es einen groß angelegten Beteiligungsprozess gemeinsam mit den Ortsbeiräten. Das Ganze soll mit Quartiersfesten flankiert werden. Diese Quartierszentrierung soll auf der einen Seite auf die Bedürfnisse der Bewohner*innen (barrierearm/frei, altersgerecht, energieeffizient, nachbarschaftlich) besser eingehen können und zum anderen die Identifikation und das Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem eigene Quartier erhöhen. Höhere Identifikation und Verantwortung steigert die Beteiligung der Menschen, die Zufriedenheit und den sozialen Zusammenhalt und reduziert Probleme wie z. B. Vandalismus und Vermüllung. Es müssen Konzepte überlegt werden, wie weniger engagierte Nachbarschaften sich wirklich beteiligen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jedes Quartier wird von einer*einem Quartiersmanager*in (früher: Kümmer*in) betreut, die*der sich um die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort kümmern soll. Zudem sollen sogenannte Quartiershäuser oder Community Centers entstehen, die Anlaufstellen für Begegnungen, aber auch für Dienstleistungen wie Reparatur-Werkstätten und Sharing-Dienste sein sollen. Hierbei können die bestehenden Stadtteilbüros und Anlaufstellen Nachbarschaft integriert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Quartiere der Zukunft dürfen nicht nur reine Wohnquartiere sein, sondern Arbeits- und Lebensraum, damit das Leitbild der 15-Minuten-Stadt Wirklichkeit werden kann. In der 15-Minuten-Stadt der Zukunft können alle wichtigen Orte wie Arbeitsplätze, Co-Working-Spaces, Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten, Ärzte, Ruheorte, Parkanlagen, Kultur- und Sportangebote innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden. Das heißt für uns auch, dass Wohnung in Gewerbegebieten möglich sein müssen. Diese Dezentralität macht kurze Wege möglich, bringt Lebensqualität und Sicherheit und verhindert Staus. Dadurch wird in der Stadt nicht nur Verkehr verringert, sondern sie wird auch kinder- und senior*innenfreundlich (siehe Kapitel Aufenthaltsqualität in den Quartieren für Kinder und Jugendliche garantieren). Durch weniger Pkw-Verkehr können sich Kinder sicherer zu Fuß und mit dem Rad fortbewegen und ältere Menschen bekommen mehr Raum für Pausen und können einen Großteil ihrer Besorgungen im direkten Umfeld erledigen. Auch Menschen in Care-Arbeit können so kürzere Wege zurücklegen, was deren Alltag erleichtert. Gleichzeitig wird damit die lokale Wirtschaft gestärkt. Die 15-Minuten-Stadt ist kein Projekt, das sich in wenigen Jahren umsetzen lässt. Hier ist ein Umdenken in allen Bereichen der Stadtverwaltung notwendig, um sukzessive Orte des Alltags zu dezentralisieren. Bei jedem Neu- und Umbaubauprojekt muss in Zukunft die 15-Minuten-Stadt mitgedacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtplanung in den vergangenen Jahrzehnten hatte insbesondere Pendler*innen im Blick, damit diese möglichst schnell von A nach B kommen. Dies hatte breite Straßen zur Folge, um Autos eine möglichst fließende Fahrt mit hohen Geschwindigkeiten zu ermöglichen. Dies hat sich in den vergangenen Jahren bereits angefangen zu verändern. Trotzdem muss der Blick noch mehr auf die Bedürfnisse der Bewohner*innen gerichtet werden und in das Zentrum der Stadtplanung gerückt werden. Das bedeutet, dass zuallererst Wege für Fußgänger*innen in einer integrierten Stadtplanung berücksichtigt werden müssen und die soziale Funktion des Raums gefördert werden muss. Besonders während der Coronapandemie wurde ersichtlich, wie wichtig ein lebenswertes Quartier mit Aufenthaltsqualität und Freiräumen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beim Neubau von Quartieren möchten wir diese entsprechend autoarm planen. Dazu soll ein Stellplatzschlüssel für Fahrradstellplätze eingeführt und die Möglichkeiten, Pkw-Stellplätze zu reduzieren (bspw. durch Carsharing), aktiv beworben und erweitert werden (bspw. durch eine SprottenFlotte-Station). Zudem sollen Autos nicht mehr auf der Straße Platz wegnehmen, sondern in eigenen Quartiersparkhäusern oder -tiefgaragen mit entsprechender Ladeinfrastruktur platzeffizient parken können. Solche Parkhäuser sind essentiell für die E-Mobilität, da nicht jeder heutige Parkplatz an der Straße mit einer Ladesäule ausgestattet werden kann. Autoverkehr soll um die Quartiere geleitet werden, um die Sicherheit und die Lebensqualität zu verbessern. Als Vorbild können die sogenannten Superblocks in Barcelona dienen. Das alleine schafft Platz für Aufenthalts- und Begegnungsräume, also Grünflächen, Plätze, öffentliche Bücherschränke, Wickel- und Stillplätze, mehr öffentliche Toiletten, Spielflächen (nicht nur Spielplätze), Bänke, Sportplätze, Kunst im öffentlichen Raum, Fitnessgeräte oder Trinkwasserbrunnen. Fläche ist trotz alledem ein knappes Gut. Dennoch muss bei Planungen immer ein Grünflächenfaktor mitgeplant werden. Die vorhandene Fläche muss daher effizient genutzt werden. So dürfen Schulhöfe nicht den halben Tag lang ungenutzt bleiben oder Dächer nur als Dach genutzt werden. Wir wollen die Stadt nicht nur als Transitraum begreifen, sondern als Ort, wo wir uns gerne aufhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer zukunftsfähigen Quartiersentwicklung ist die Implementierung von kulturellen Nutzungen unabdingbarer Bestandteil und sollte bei Planungsprozessen frühzeitig miteinbezogen werden. Hier bieten sich zum Beispiel Erdgeschosszonen an um die soziale und kulturelle Belebung zu fördern und dem Quartier jeweils eine individuelle Identität zu geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Quartiere müssen so geplant sein, dass man dort alt werden kann, also barrierefrei und mit unterschiedlichen Wohneinheiten, so dass man je nach Bedürfnissen in eine kleinere oder größere Wohnung im Quartier umziehen kann. Dies zu organisieren, kann auch Aufgabe eines*einer Quartiersmanager*in sein. Wir wollen, dass die Arbeit von Pflege- und Gesundheitsdiensten auf das Quartier bezogen wird, um Menschen Hilfe anzubieten, wo sie wohnen (nach dem Bielefelder Modell).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem müssen diese Quartiere klimaneutral gebaut und bestehende zu klimaneutralen Quartieren umgebaut werden (siehe Kapitel Bauen klimafreundlicher gestalten). Das Quartier mit seinen begrenzten Akteur*innen ist als Umsetzungsebene zwischen dem einzelnen Gebäude und dem Stadtviertel geeignet, im Verbund von Gebäuden und Infrastrukturen gegenüber Einzelgebäuden kostengünstigere, kosteneffiziente und innovative Maßnahmen für eine nachhaltige Energieversorgung zu realisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür benötigt das bestehende Integrierte Stadtentwicklungskonzept eine komplette Überarbeitung, um die Quartiersentwicklung in dem oben beschrieben Sinne zu entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das MFG-5-Gelände bietet die Gelegenheit das hier Skizzierte umzusetzen, aber auch auf Nachverdichtungspotentiale in der Innenstadt lässt sich unsere Vision anwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Zuge einer Neuschneidung von Ausschüssen und Dezernaten der Stadt möchten wir prüfen, ob es sinnvoll ist, den Bauausschuss neu zuzuschneiden, um die Quartiersentwicklung ganzheitlich zu betrachten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:51:40 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP57NEU: Flächen effizient und daher ökologisch nutzen</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/flachen-effizient-und-daher-okologisch-nutzen-63566</link>
                        <author>KVo, Nelly Waldeck, Lasse Petersdotter, GJ Kiel</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/flachen-effizient-und-daher-okologisch-nutzen-63566</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnraum ist knapp, aber ebenfalls Fläche, die zur Bebauung geeignet ist. Fläche hat zudem nicht nur eine soziale, sondern auch eine ökologische Komponente. Städte sind ökologisch betrachtet tendenziell Karstflächen mit gestörten Grundwasserkörpern und sich im Sommer erhitzenden und im Winter schnell erkaltenden (wenn sie denn nicht mit Energie beheizt werden) Gesteinsformationen. Umgeben von landwirtschaftlich nutzbaren und ökologisch und klimarelevanten Landschafts- und Naturschutzgebieten verbietet sich eine weitere Flächenversiegelung im Außenbereich. Deshalb lehnen wir z. B. die Bebauung der Fläche Suchsdorf-West konsequent ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch innerhalb der Stadt darf nicht noch mehr Fläche versiegelt werden. Es ist sinnvoll, bereits versiegelte Flächen mit einer höheren Wohnnutzung zu belegen. Dazu sind ein städtebaulich verträglich angepasster Bau in die Höhe, eine Aufstockung vorhandener Häuser, wie auch das Überbauen von Supermärkten oder aufgeständerter Neubau über Parkplätzen erstrebenswert. Außerdem setzen wir uns für eine feste Entsiegelungsquote für Parkplätze ein. Die Umwandlung von wenig genutzten Büroräumen (aufgrund einer Entwicklung hin zum Homeoffice) wäre eine weitere Möglichkeit der zügigen Wohnraumgewinnung. Auch die Überbauung einzelner Stichstraßen ist für uns vorstellbar. All dies sind relativ kostengünstige Möglichkeiten der Schaffung neuen Wohnraumes im Rahmen einer geordneten ökologisch angepassten Innenverdichtung. Hierfür braucht es eine Update des Wohnbauflächenatlas’.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich zu Flächen, die wir entwickeln wollen (z. B. MFG-5-Gelände), wollen wir die Nachverdichtungs- und Entsiegelungspotentiale der bisher untergenutzten Plätze im Innerstädtischen nutzen. Die Aufenthaltsqualität von innerstädtischen Flächen wie dem Wilhelmsplatz, Exerzierplatz, Europaplatz oder Blücherplatz soll deutlich gesteigert werden. Dafür setzen wir auf Neuordnungskonzepte bei der die Entsiegelung, weniger Parkplätze und mehr Begrünung, z.B. in Form von Urban Gardening, im Zentrum stehen. Die Möglichkeit der Nutzung als Wochenmarkt soll erhalten bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig dürfen keine Grünflächen bebaut werden. Sollte eine Versiegelung notwendig sein, dann muss an anderer Stelle im Stadtgebiet Fläche entsiegelt werden. Die vorhandene Fläche muss effektiver genutzt werden. Die Begrünung von (Park-) Plätzen kann ausgleichend wirken. Gründächer und -fassaden können zwar ergänzend zu Ausgleichsflächen einen klimapositiven Effekt haben, aber aufgrund mangelnder Versickerung keine Ausgleichsflächen sein. Der Überplanung und Bebauung ökologischer Ausgleichsflächen werden wir in Zukunft stärker entgegenwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verbrauchen seit Jahren immer mehr Wohnraum pro Kopf. Ein Grund dafür ist, dass alleinstehende Senior*innen in großen Wohnungen ‒ oft nicht barrierefrei ‒ leben. Das ist verständlich, da es häufig keinen passenden Wohnraum im gleichen Quartier gibt. Hier wollen wir Abhilfe schaffen, indem wir vermehrt barrierefreie inklusive Mehrgenerationenhäuser und -wohngemeinschaften bauen wollen. Projekte, die solchen Wohnraum schaffen, möchten wir fördern. Wir möchten die Verwaltungseinheit des Quartiers schaffen und sie planerisch etablieren (siehe Kapitel Kiel in neuen Strukturen denken: inklusive Quartiersentwicklung). Dazu gehört für uns auch die Schaffung sogenannter Quartiersmanager*innen. Diese können steuernde Funktionen bei Umzügen innerhalb des Quartiers übernehmen. Auch Wohnungstauschbörsen können von dieser Stelle angestoßen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne stehen wir alternativen Wohnformen wie Tinyhausprojekten oder Bauwagensiedlungen positiv gegenüber, wenn sie Ziele wie bezahlbaren Wohnraum, Reduzierung des Flächenverbrauchs oder Klimaschutz verfolgen. Insofern unterstützen wir weiterhin die Suche nach geeigneten Flächen für Bauwagensiedlungen. Für die Wagengruppe &quot;Schlagloch&quot; im Konkreten soll eine Möglichkeit der Duldung auf einer von allen Beteiligten als geeignet empfundenen Fläche erfolgen. Zudem setzen wir uns für notwendige rechtliche Änderungen zur Vereinfachung dieser Wohnkonzepte wie eine Änderung des Bundeskleingartengesetzes und der Landesbauordnung ein. Es sollen verzichtbare bürokratische Hürden überprüft und abgebaut sowie Ausnahmeregelungen getroffen werden. Generell ist Geschosswohnungsbau im innerstädtischen Bereich zu bevorzugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbstverständlich muss der Neubau wie die Sanierung von Wohnraum energetisch und klimagerecht erfolgen. Dadurch wird Bauen zwar kurzfristig teurer, aber noch teurer ist langfristig gesehen, nicht klimaneutral zu bauen (siehe Kapitel Bauen klimafreundlicher gestalten). Daher muss geprüft werden, ob modularer Wohnungsbau ‒ wie beispielsweise das Kieler Modell ‒ die Baukosten senken kann.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:48:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP55NEU: Wohnen bezahlbar machen</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/wohnen-bezahlbar-machen-7521</link>
                        <author>KVo, Arne Langniß, GJ Kieö</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/wohnen-bezahlbar-machen-7521</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für das Neubaugebiet Holtenau Ost (ehemaliges MFG5-Gelände) wird eine Quote für den Wohnungsbau von 40% öffentlich geförderten Wohnraum festgeschrieben. Weitere 30 % der Grundstücke werden abgesichert durch entsprechende städtebauliche Verträge mit „Bezahlbaren Wohnraum“ bebaut, um Genossenschaften, Baugruppen und Bauvereinen in ihrem ökologischen und sozialen Auftreten zu stärken. Weiterhin wird in den entsprechenden Bebauungsplänen vorgeschrieben, dass alle Grundstücksvergaben ausschließlich in der Form des Erbbaurechts, des Wiederkaufsrecht oder einem qualifizierten Vorkaufsrecht erfolgen, um dauerhaftes Wohnen und die dazugehörige Quartiersentwicklung (abgesichert durch festgeschriebene Pflichten in städtebaulichen Verträgen) zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dem privaten Wohnungsmarkt darf die Bereitstellung von Wohnraum nicht alleinig überlassen werden. Aus diesem Grund haben wir in der vergangenen Wahlperiode die Kieler Wohnungsgesellschaft (KiWoG), eine Firma 100 Prozent im Eigentum der Stadt, gegründet. Bis allerdings die KiWoG ihre volle Wirkung tatsächlich entfalten kann, werden leider noch ein paar Jahre vergehen. Bis einschließlich 2030 wollen wir 600 Wohnungen jährlich in den Besitz der KiWoG überführen. Dazu muss die Stadt nicht nur selbst bauen, sondern auch ihre Vorkaufsrechte ausüben, wie sie es bei der Problemimmobilie im Kirchenweg 34 erfreulicher Weise gemacht hat, oder Neuwohnungsbestände wie Marthas Insel aufkaufen, um sozial verträgliche Mieten zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grundsätzlich sollte die Kommune Zugriff auf mindestens genauso viele Wohneinheiten wie die größte privatwirtschaftlich organisierte Mietwohnungsfirma haben. Auf dem Weg dahin streben wir bis zum Jahr 2033 30.000 Miet-Wohneinheiten in der Hand gemeinwohlorientierter Institutionen an. Das schaffen Stadt und Land nicht allein. Wir werden diese Ziel nur gemeinsam mit den an dem Gemeinwohl interessierten Genossenschaften, gemeinwohlorientierten, selbstnutzenden Baugemeinschaften und Vereinen und gemeinwohlorientierten, privaten Investierenden erreichen. Gemeinwohl kann hier beispielsweise eine Bereitschaft bedeuten, sich auf eine mindestens 35-jährige Bindungsfrist an bezahlbaren Wohnraum, gegebenenfalls geförderten sozialen Wohnungsbau, einzulassen. Unterstützungsmöglichkeiten sind hier der 1. und 2. Förderweg, die konsequent ausgeschöpft werden sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auffällig an Kiel ist die ungleiche Verteilung des sozial geförderten Wohnraums sowie der privat selbst genutzten Eigentumswohnungen oder Häuser. In 6 von 18 Ortsbeiratsbezirken gibt es keinen sozial geförderten Wohnraum. Dies führt zu starker Segregation. In Gaarden und Mettenhof leben über 50 Prozent der Kinder unterhalb der Armutsschwelle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Diversität in der Stadtgesellschaft zu fördern, gehören in jeden Ortsbeiratsbezirk sozial geförderter Wohnraum und Genossenschaftsbauten ähnlich dem Wiener Modell. Die KiWoG kann dabei eine Hilfe sein, insofern die Stadt in den sozialwohnungsfreien Ortsbeiratsbezirken gesetzliche Vorkaufsrechte ausüben kann. Als weiteres müssen hier Bebauungspläne, falls vorhanden, auf ihre Gültigkeit und ihr Alter geprüft werden, um gegebenenfalls durch Aufhebung und Neuformulierung den Anteil an sozial gefördertem Wohnungsbau bzw. bezahlbarem Wohnen festzuschreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen den Anteil geförderter Wohnungen von Sozialindikatoren und dem Anteil bestehender Sozialwohnungen abhängig machen. Das bedeutet, wir möchten einen höheren Anteil besonders in Ortsbeiratsbezirken mit wenigen oder keinen Sozialwohnungen erreichen. Je nach Stadtteil möchten wir den Anteil auf mindestens 33% festschreiben. Auch wesentlich höhere Anteile sind für uns vorstellbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem muss es mehr geförderten Wohnraum geben, der inklusiv ist. Wir wollen prüfen, ob dafür ebenfalls eine Quote sinnvoll ist. Neben mehr gefördertem Wohnraum brauchen wir mehr Wohnraum für Familien, barrierefreies Wohnen und mehr Wohnheime für Studierende und Azubis. Das Projekt des Studierendenwerks Wohnen für Hilfe unterstützen wir, kann jedoch nur eine Ergänzung sein und keine Lösung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zweckentfremdung von Wohnungen als Ferienwohnung ist bisher in Kiel kein großes Problem. Wir werden darauf ein Auge haben und gegebenenfalls eine Verordnung, die das Zweckentfremden von Wohnraum sanktioniert, einführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit all dem wird die städtische Wohnraumentwicklung steuerungsfähiger. Aber auch derzeit ist die Stadt stark genug, in robuste Verhandlungen mit Investor*innen zu gehen und diese Quoten einzufordern. Auf der anderen Seite muss sich die Stadt mit Investor*innen und Projekten, die gemeinnützig bauen wollen, stärker vernetzen und diese fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadt Kiel soll sich für eine bundesweite Mietpreisbremse einsetzen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:36:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP23NEU: Vereinssport neu ausrichten</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/vereinssport-neu-ausrichten-10293</link>
                        <author>KVo, Maik Kristen</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/vereinssport-neu-ausrichten-10293</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Mitgliederentwicklung der Sportvereine wieder zu verbessern, müssen Vereine “dorthin, wo die Jugendlichen sind.” Das heißt wir streben eine bessere Zusammenarbeit mit den Schulen und Universitäten an. Gerade vor dem Hintergrund des häufigeren Ganztags in Schulen ist es von großer Bedeutung, dass Schüler*innen immer noch die Möglichkeit haben, im Sportverein aktiv zu werden. So können gegebenenfalls auftretende Konkurrenzsituationen durch Gründung von Schulsportvereinen vermieden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vereine stehen in zunehmender Konkurrenz mit kommerziellen Anbietern wie Fitnessstudios. Allerdings ist das Personal dort nicht immer in gleichem Maße qualifiziert wie das in den Vereinen. Dies gilt besonders in pädagogischer und gesundheitlicher Hinsicht. Wir möchten daher, dass die Stadt ein Gütesiegel für Fitnessstudios entwickelt, welches Fitnessstudios auf Antrag hin auf Kriterien wie Qualifikation prüft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Vereine zum Beschreiten neuer Wege ermutigen. Ein Beispiel dafür wäre die E-Sport-Förderung, in der Kiel Vorreiterin ist. Wir sind stolz auf unser E-Sport-Zentrum. Wir stehen einer weiteren Förderung des E-Sports in Kiel positiv gegenüber und wollen unsere bereits bestehenden Instrumente in der nächsten Legislatur stärker bewerben. Dies kann beispielsweise durch ein eigenes E-Sports-Turnier in der Kieler Woche geschehen. Wir wollen uns verstärkt darum bemühen, Events im Bereich des E-Sports nach Kiel zu holen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Einrichtung eines Fonds, mit dem Vereine sich Sportgeräte finanzieren können, möchten wir den Vereinen auch die finanziellen Ressourcen zur Qualitätsverbesserung geben. Wir möchten Ressourcen wie Geräte, Personal, Hallen usw. und Wissen effizient nutzen und möchten daher prüfen, wie diese unter Vereinen fair und einfach geteilt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem digitalen Hallenverwaltungssystem ist bereits ein Anfang für eine effektiv geteilte Nutzung gemacht. Auch Wissen, Ideen und Konzepte in Hinblick auf Inklusion können in einem Pool geteilt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht jeder Sportverein kann sich Integrations- oder Inklusionsbeauftragte, Sportbegleiter*innen oder Taxifahrten zur Sportstätte leisten. Wir wollen Netzwerke und Strukturen stärken, um Inklusion im Vereinssport zu ermöglichen. Das Kieler Inklusions-Netzwerk InTuS bietet mit seinem Trägerverein Neue Arbeit - Neue Kultur solches Personal und Wissen bereits an. Darauf kann aufgebaut werden. Ein inklusiver Sport fördert gleichzeitig die Möglichkeiten für Senior*innen sich zu engagieren. Der Sport hat auch wichtige Arbeit im Bereich der Geflüchteten-Integration geleistet. Wissen und Strukturen zur Prävention von Rassismus und anderer gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wollen wir ebenfalls bündeln und teilen. Netzwerke zwischen Vereinen und Fachverbänden, Politik, Verwaltung (z. B. IQSH) und Kultur möchten wir stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Sportvereine leiden an einem Mangel an Übungsleiter*innen. Die Stärkung des Ehrenamts ist für uns ohnehin von hoher Bedeutung (siehe Kapitel Ehrenamt stärken). Darüber hinaus möchten wir Übungsleiter*innen ermöglichen, ihre Qualifikation zertifizieren zu lassen und so Anreize setzen, eine Übungsleitung zu übernehmen. Den größten Anreiz erreicht man jedoch über finanzielle Zuwendungen. Wir möchten Wege finden, wie Übungsleiter*innen eine höhere Aufwandsentschädigung erhalten können. Eine Möglichkeit könnte die Einrichtung einer Stiftung zu diesem Zweck sein. Eine weitere Maßnahme, die wir prüfen möchten, ist z. B. im Sportstudium die Übungsleitung als Studienleistung anzuerkennen. Hierbei wollen wir mit dem Land und den Hochschulen zusammenarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kiel hat zu wenig Sporthallen, und Flächen in Kiel sind wie erwähnt knapp. Die zweigeschossige Sporthalle, die als Ersatz für die Halle am Stadion nun am Westring errichtet wird, soll möglichst zeitnah und vor allem deutlich klimaneutral errichtet werden. Das digitale Hallenverwaltungssystem wird die Nutzung der Hallenkapazitäten voraussichtlich verbessern. Darüber hinaus möchten wir prüfen, ob die Kooperationen mit der Universität und dem Camp24/7 verbessert werden kann, um deren Sportstätten effizienter zu nutzen. Wir werden für Sportflächen kreative Lösungen prüfen. Zudem fehlt Kiel eine Sportstätte in einer Größe, die zwischen der Wunderino Arena und einem einfachen Sportplatz liegt. Die Nutzung der Wunderino Arena ist für die meisten Vereine finanziell nicht zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir begleiten den Ausbau des Holstein-Stadions konstruktiv-kritisch. Wir unterstützen das Ziel eines bundesligatauglichen und erfolgreichen Fußballclubs in Schleswig-Holstein. Aus unserer Sicht ist der Ausbau des Holstein Stadions deutlich besser als ein Neubau, wie er bei anderen Stadien durchaus geschehen ist, weil keine zusätzliche Fläche versiegelt werden muss. Für uns ist klar, dass ein Stadion, das zum Großteil mit öffentlichen Geldern saniert wird, ein Leuchtturm in Sachen Nachhaltigkeit werden muss. Dazu gehört neben nachhaltigen Baustoffen die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien, PV-Anlagen auf dem Dach, falls möglich eine zusätzliche Begrünung von Dächern und Fassaden sowie ein modernes Mobilitätskonzept, das auch für weniger Belastung im Wohnquartier sorgt und mit einem kleinstmöglichen Parkhaus auskommt, welches auch als Quartiersparkhaus fungiert. Für uns ist es keine Option, noch mehr öffentliche Gelder in den Ausbau fließen zu lassen. Wir begrüßen, dass eine Nutzung des Stadions auch von anderen als der KSV Holstein von 1900 e. V. möglich ist/sein wird. Weiterhin gilt für einen gemeinnützigen Verein, das er als Breitensportverein ein breites Angebot sowohl an Kieler als auch Kielerinnen anbietet.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:28:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP17NEU: Abfall vermeiden, verringern, wiederverwenden und recyceln</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/abfall-vermeiden-verringern-wiederverwenden-und-recyceln-60430</link>
                        <author>KVo, Maik Kristen, Fachgruppe Klima Energie Mobilität</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/abfall-vermeiden-verringern-wiederverwenden-und-recyceln-60430</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landeshauptstadt Kiel hat ein Zero Waste-Konzept beschlossen und ist auf dem Weg, Deutschlands erste Zero Waste City zu werden. Damit sind wir Vorreiterin. Wir wollen die Stadt bei der Umsetzung der bereits erarbeiteten Maßnahmen unterstützen und dazu motivieren, dieses Konzept und seine Umsetzung national und international zu kommunizieren und so Kiel nicht nur als Sailing.City, sondern auch als Zero Waste City bekannt zu machen. Als das nationale und internationale Aushängeschild Kiels soll die Kieler Woche zu einer Zero Waste Veranstaltung werden und so aufzeigen, dass auch Großveranstaltungen zumindest müllarm durchgeführt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn die Stadt baut oder mit Geldern der Stadt gebaut wird, soll ein möglichst hoher Anteil an recycelten und recycelbaren Materialien eingesetzt werden. Aber es geht nicht nur um Recycling, sondern auch um Ressourcenschonung. So setzen wir uns dafür ein, dass keine Materialien an und in Gebäuden verwendet werden, die Mikroplastik produzieren, der Beton- und Zementanteil beim Bauen verringert und durch andere Materialien wie z. B. Holz ersetzt wird. Bei der Planung von Bauprojekten muss die Ressourcenschonung bereits mitgedacht werden (Ökodesign) (siehe Kapitel Bauen klimafreundlich gestalten und Sanierungen vorantreiben). Hier soll Kiel durch die Realisierung einer Zero Waste Schule (sowohl in Bezug auf den Bau und den Betrieb) ein Pilotprojekt umsetzen und so als Zero Waste City und als Klimaschutzstadt Standards setzen (siehe Kapitel Schule auf dem Weg zur Nachhaltigkeit unterstützen).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um nachhaltiges Bauen in der Stadt zu etablieren, wollen wir uns um Pilotprojekte nach innovativen Nachhaltigkeitskonzepten bemühen. Beispiel hierfür wäre das Triple-Zero-Konzept, welches Gebäude mit einer nachhaltigen, eigenständigen Energieversorgung (zero energy), einem emissionsfreien Betrieb (zero emissions) und vollständig in den Ressourcenkreislauf rückführbaren Baustoffen (zero waste) vorsieht. Wir wollen prüfen, ob und wie sich unsere Abfallwirtschaftshöfe an der Bereitstellung und dem Recycling nachhaltiger Baustoffe beteiligen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Mikroplastik zu bekämpfen, wollen wir neue Kunstrasenplätze nur in begründeten Fällen zulassen. Um den Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt durch Kunstrasenplätze zu verringern, sollen Kunstrasenplätze mit nicht nachhaltigem Granulat an technische Filtervorrichtungen angeschlossen werden. Kunstrasenplätze mit Kunststoffgranulat wollen wir auf nachhaltigere Alternativen (wie z. B. Kork) umstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen den Eintrag von Mikroplastik durch Granulat auf Kunstrasenplätzen mittelfristig regulativ abschaffen und auf nachhaltige Alternativen wie z.B. Kork umsteigen. Neue Kunstrasenplätze wollen wir nur in begründeten Fällen zulassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am Strand möchten wir die Ausgabe von mobilen Aschenbechern etablieren. Zigarettenstummel machen einen Großteil des Plastikmülls an Stränden aus und sind darüber hinaus noch hochgiftig für Fische und andere Lebewesen. Über die Ausgabe von Aschenbechern hinaus muss hier Aufklärungsarbeit geleistet werden. Zudem möchten wir prüfen, ob an Stränden vermehrt feste Grillplätze aufgestellt werden können, um die Verwendung von Einweggrills einzudämmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern mehr öffentliche Toiletten, insbesondere an Stränden. Dafür soll ein Toilettenkataster erstellt werden, in welchem auch sogenannte Nette Toiletten von Geschäften verzeichnet sind, um basierend hierauf die Infrastruktur öffentlicher Toiletten gezielt zu verbessern. Toiletten sollen unisex und barrierefrei sein und es soll geprüft werden, wo neben der im Bau befindlichen Toilette am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) weitere barrierefreie Toiletten für alle gebaut werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Müll auf den Straßen zu verringern, möchten wir höhere Bußgelder für das unsachgemäße Entsorgen von Abfall in der Öffentlichkeit (“littering”) durchsetzen und Kontrollen verstärken. Wir begrüßen, dass der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) in Gebieten mit höherem Littering häufiger Touren und Abholungen durchführt. Teile des Litterings werden nicht direkt durch Menschen verursacht, sondern durch Wind und Vögel. Wir wollen daher die Mülleimer nach und nach durch solche ersetzen, die verschließbar sind, am liebsten mit großer Kapazität im Boden. Prioritär sollen die Kiellinie und Strände ausgestattet werden. Dazu brauchen wir smarte Systeme, die melden, wenn Mülleimer geleert werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten Mülleimer mit QR-Codes ausstatten, um dort Informationen zu Müllvermeidung und -trennung anzubringen. Diese sollen mehrsprachig angeboten werden. Dazu möchten wir eine Kampagne zum richtigen Umgang mit Müll anstoßen. Der richtige Umgang mit Müll ist zudem die beste Methode, um gegen Ratten vorzugehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten ein funktionierendes Mehrwegsystem im Gastronomiebereich einführen. Darüber hinaus möchten wir prüfen, ob und welches Einweggeschirr zusätzlich zur EU-Gesetzgebung verboten werden kann. Diese Maßnahmen werden bereits im Zero Waste Konzept der Stadt genannt. Wir möchten diese Maßnahmen priorisieren, da immer mehr Menschen unterwegs essen und trinken oder sich Essen liefern lassen. Auch die Einführung einer Verpackungssteuer für To-Go-Produkte soll geprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten Maßnahmen erlassen, die das Verbrennen von Grünschnitt vermindern. Wir möchten, dass der Grünschnitt in Form von Biomasse, Pellettbrennstoff oder anderem weiterer Nutzung zugeführt wird. Zudem werden wir die Kompostierung von Grünschnitt durch Aufklärungsarbeit stärken und eine die Abholung von Kompost in der Stadt ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten in allen Ortsbeiratsbezirken Reparatur-Cafés einrichten, um den Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, defekte Geräte selbst und kostengünstig zu reparieren und gleichzeitig Ressourcen zu schonen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kieler Müllverbrennungsanlage gehört zu den emissionstechnisch besten Anlagen Deutschland und unterschreitet die gesetzlichen Grenzwerte in der Regel deutlich. Zusätzlich leistet sie über das Fernwärmenetz einen wichtigen Beitrag zur Wärmeversorung in Kiel. Zukünftig soll dort auf unsere Initiative hin der Klärschlamm aus der Region, der künftig nicht mehr auf Felder verbracht werden darf, in Kiel thermisch verwertet werden. Diese Anlage wird über eine Phosphorrückgewinnungsanlage verfügen und so diese endliche und weltweit wichtige Rohstoffressource schonen. Im Kontext des Zero Waste-Konzepts stehen wir in engem Kontakt mit Expert*innen aus diesem Bereich, um auch langfristig diese wertvolle und technisch bestens ausgestattete Müllverbrennungsanlage effizient und möglichst nachhaltig betreiben zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für viele gehört vor allem an Neujahr Feuerwerk dazu. Allerdings entsteht dadurch eine wesentliche gesundheitsschädliche Feinstaubbelastung, eine außergewöhnlich hohe Lärmbelastung, die diverse Schäden bei Mensch und Tier und ein hohes Müllaufkommen hervorruft, welches teilweise mit der Nutzung des Feuerwerks bereits in der Umwelt entsorgt ist. Bei öffentlichen Veranstaltungen wollen wir Feuerwerk durch nachhaltigere Alternativen wie zum Beispiel Lichtershows ersetzen. Genehmigungen für Privatfeuerwerk sollen nur noch für die Silvesternacht erteilt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:22:12 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP15NEU: Verkehrslandeplatz weiter denken</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/verkehrslandeplatz-weiter-denken-27409</link>
                        <author>KVo, Lutz Oschmann, Janine Blöhdorn</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/verkehrslandeplatz-weiter-denken-27409</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der jüngsten Kommunalwahl 2018 wurde durch einen Bürger*innenentscheid der Erhalt des Verkehrslandeplatzes Holtenau gesichert. Dieses Ergebnis respektieren wir. Wir kritisieren allerdings eine nach wie vor ineffiziente Nutzung des Platzes und erwarten für die nächsten Jahre von Seiten der Befürworter*innen Antworten, wie eine mit Klima- und Umweltschutz kompatible Entwicklung der Fläche aussehen kann. Einen Ausbau des Flugverkehrs wird es mit uns nicht geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der jüngsten Kommunalwahl 2018 wurde durch einen Bürger*innenentscheid der Erhalt des Verkehrslandeplatzes Holtenau vorläufig gesichert.Nach fünf Jahren stellen wir fest, dass es keine dem Potential der 110 ha großen Fläche produktive Entwicklung gegeben hat. Wir wollen die luftrechtliche Genehmigung als Landeplatz auslaufen lassen und das Gelände zukünftig für Wohnen und Gewerbe nutzen. Gemäß den Aussagen des regionalwirtschaftlichen Gutachtens von GEWOS zum Landeplatz vom Oktober 2016 wird so die wirtschaftlich, finanzpolitisch und arbeitsplatzschaffend beste Lösung umgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der aktuellen Nutzungsform des Verkehrslandeplatzes soll dessen Fläche auch temporär für andere Zwecke genutzt werden können und der Stadtbevölkerung für sportliche, kulturelle oder soziale Zwecke sowie gewerblichen Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Für die betreffenden Zeiten soll der Flugbetrieb eingestellt werden können.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:20:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP12NEU: Parkraumbewirtschaftung ausweiten</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/parkraumbewirtschaftung-ausweiten-53439</link>
                        <author>KVo, AK Mobilität, Maik Kristen</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/parkraumbewirtschaftung-ausweiten-53439</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der öffentliche Raum ist ein knappes Gut, insbesondere in der Innenstadt. Die Nutzung durch ruhenden Verkehr (d. h. parkende Autos) konkurriert dabei mit Nutzungen durch städtisches Leben. Zudem sind die Schaffung und der Unterhalt von Parkflächen mit Kosten verbunden. Autos werden durchschnittlich lediglich 46 Minuten pro Tag genutzt, den Rest der Zeit nehmen sie nur öffentlichen Raum ein. Dabei werden 50 Prozent der Autos nicht täglich bewegt und nur 10% aller Autos werden zeitgleich bewegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Rückgabe des Raums an die Menschen wollen wir erreichen, indem wir jedes Jahr drei Prozent des öffentlichen Parkraums umwidmen, wie es z. B. in Kopenhagen erfolgreich praktiziert wird. Als ersten Schritt sollte das Verbot des bisher tolerierten Gehwegparkens überall dort durchgesetzt werden, wo zu wenig Platz für zu Fuß Gehende, Kinderwagen, Rollstühle oder Rollatoren ist. Zu diesem Zweck streben wir eine Aufstockung des Personals im kommunalen Ordnungsdienst an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine umfassende Parkraumbewirtschaftung im gesamten Kieler Stadtgebiet kann Kfz-Nutzer*innen angemessen an diesen Kosten beteiligen und Anreize zur Nutzung anderer Verkehrsmittel schaffen. Die Preise sind so zu gestalten, dass die Nutzung des ÖPNV günstiger ist als mehrstündige Parkzeiten. Für Anwohner*innen können dabei im Bereich ihres Quartiers wie bisher vergünstigte Parkmöglichkeiten angeboten werden. Es müssen weitere Zonen für Anwohnerparken ausgewiesen werden. Die Gebühren von derzeit 10,20 Euro bis 30,70 Euro pro Jahr möchten wir anheben. Wir setzen uns auf Landesebene dafür ein, dass die Kommunen einen Rechtsrahmen dafür bekommen. Die Gebühren wollen wir nach Größe und Gewicht der Pkw sowie der Anzahl im Haushalt befindlichen Pkw gestalten. In äußeren Zonen der Stadt soll das Parken günstiger sein als im innenstadtnahen Bereich. Wir streben weiterhin an, Supermarktparkplätze außerhalb der Öffnungszeiten für Anwohner*innen zu öffnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten den Straßenraum für alle Menschen der Stadt Kiel nutzbar machen und so für mehr Gerechtigkeit im öffentlichen Raum sorgen. Daher möchten wir vermehrt Autos in Parkhäusern unterbringen. Parkhäuser nutzen den Platz wesentlich effizienter als Parkplätze an der Straße und sind aktuell nicht ausgelastet. Darum möchten wir uns dafür einsetzen, dass das Parken an der Straße teurer ist als im Parkhaus. Um Menschen passgenauer zu freien Parkplätzen in Parkhäuser zu leiten, setzen wir uns für den Ausbau nutzer*innenfinanzierter digitaler Parkleitsysteme ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Neubaugebieten sind daher Quartierstiefgaragen oder -parkhäuser mitzuplanen. Neue Quartiere sind von vornherein autoarm zu konzipieren (siehe Kapitel Kiel in neuen Strukturen denken: inklusive Quartiersentwicklung). Derzeit können die Autostellplätze durch alternative Mobilitätskonzepte wie Carsharing oder Fahrradstellplätze auf minimal 0,3 pro Wohneinheit reduziert werden. Wir möchten prüfen, ob es nötig ist, dies in einer Stellplatzverordnung festzuhalten und weiter abzusenken. Bei Wohngebäuden sollen auch sichere und komfortable Fahrrad- und E-Scooterstellplätze mit Lademöglichkeiten vorgehalten werden. Dies muss mit dem weiteren Ausbau von Carsharing-Angeboten und Mobilitätsstationen einhergehen. Es soll zudem geprüft werden, ob wieder ein Ridesharing-Angebot in Kiel, also eine Art Gemeinschaftstaxi, etabliert werden kann. Das gilt besonders für Bereiche und Zeiten, in denen das ÖPNV-Angebot noch nicht ausreichend ausgebaut ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Parkhäuser sind vermehrt mit E-Ladesäulen auszustatten. Solange die heute gebräuchlichen Normalladesäulen benötigt werden, wollen wir den Ausbau bürger*innennah vorantreiben, indem Vorschläge für Standorte bei Bedarf niedrigschwellig an die Verwaltung herantragen werden können. Parkhäuser sollen zudem dem Bedarf entsprechende Fahrradabstellmöglichkeiten enthalten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:16:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP9NEU: Mikromobilität sinnvoll einsetzen</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/mikromobilitat-sinnvoll-einsetzen-60967</link>
                        <author>KVo, Chris Saftig, Maik Kristen, GJ Kiel</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/mikromobilitat-sinnvoll-einsetzen-60967</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>E-Scooter sind ein häufiges Ärgernis für Radfahrende und Fußgänger*innen, da sie oft auf Rad- und Fußwegen abgestellt werden oder im Weg liegen. Dies ist für viele Menschen mindestens ein Ärgernis, für viele Menschen mit Behinderung oder Fahrradfahrer*innen ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Besonders bei Leihfahrzeugen tritt auch in Kiel das Problem der mutwilligen Zerstörung auf. Dennoch sind sie und auch andere Elektroklein- und -kleinstfahrzeuge ein unterschätzter Teil der Verkehrswende, besonders für die letzte Meile. Wir wollen diese Potenziale heben und gleichzeitig unsere kommunalen Möglichkeiten nutzen, um die zahlreichen negativen Folgen, die es bislang gibt, zu reduzieren. E-Scooter werden darüber hinaus gut angenommen und sind ein weiterer Grund, Fahrradwege weiter auszubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jedoch muss die Problematik der im Weg liegenden E-Scooter gelöst und klare Regeln etabliert und durchgesetzt werden. Dies wollen wir durch eine Ausweisung von Abstellzonen umsetzen. Des Weiteren sollen die Anbieter dazu verpflichtet werden, Scooter nicht nur in der Innenstadt, sondern auch am Stadtrand einzusetzen und Anreize zu entwickeln, die die Nutzung zur Überwindung der letzten Meile fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders den Privatbesitz dieser Fahrzeuge begrüßen wir, da sie für viele einen niedrigschwelligen und bequemen Umstieg vom klassischen Pkw bedeuten und im Gegensatz zu Leihsystemen sind die Halter*innen der Fahrzeuge sich ihrer Verantwortung für das genutzte Gefährt bewusst.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:14:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP8NEU: Gute Regeln für gutes Radfahren</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/gute-regeln-fur-gutes-radfahren-48507</link>
                        <author>KVo, Maik Kristen</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/gute-regeln-fur-gutes-radfahren-48507</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das Radfahren schneller und angenehmer zu machen, müssen die Ampelschaltungen besser auf Radfahrende angepasst werden, um Radfahrenden eine sogenannte Grüne Welle zu ermöglichen. Hierfür können stellenweise die Ampelschaltungen einerseits auf das durchschnittliche Tempo von Radfahrenden angepasst werden und andererseits kann mittels Sensorik auf Grün geschaltet werden, sobald Radfahrende eine Ampel erreichen. Das Rechtsabbiegen an roten Ampeln möchten wir überall, wo es möglich ist, für Radfahrende per Grünem Pfeil erlauben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Velorouten eine Vorfahrtsberechtigung gegenüber anderen Straßen einräumen können. Eine Möglichkeit dies zu erreichen, wäre eine rechtliche Einstufung von Velorouten als Landesstraßen. Da dies eine Entscheidung des Landes ist, werden wir uns für entsprechende Maßnahmen des Landes einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiteres Problem, das sowohl bei Radfahrenden selbst, aber auch bei anderen Verkehrsteilnehmenden für Ärger sorgt, ist das Fahren auf der falschen Straßenseite. Oft ist das Fahren auf der falschen Seite kürzer oder dauert weniger lang. Wir werden mit Hilfe einer Bürger*innenbeteiligung Stellen identifizieren, an denen häufig auf der falschen Seite gefahren wird und überprüfen, ob Zweirichtungsradwege eingerichtet werden können. Alternativ werden wir entsprechende Lösungen ausarbeiten, wie das Fahren auf der richtigen Seite attraktiver gemacht werden kann. Insbesondere die Ortsbeiräte sollen hierbei mit eingebunden sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Kiel gibt es bereits zahlreiche Fahrradstraßen (gekennzeichnet durch das Verkehrszeichen 244.1). Wir unterstützen aktiv weitere Ausweisungen dieser Fahrradstraßen in Straßen, die jetzt schon oder perspektivisch vermehrt von Radfahrenden genutzt werden. Derzeit dürfen in fast allen Fahrradstraßen auch weiterhin Pkw fahren. Wir möchten dies zur Ausnahme machen und prüfen, welche Fahrradstraßen exklusiv für Radverkehr freigegeben werden können - von Anwohnenden, Menschen mit Sondergenehmigungen, Lieferverkehr und Einsatzfahrzeugen abgesehen. Wir fordern ein Überholverbot durch Pkw auf Fahrradstraßen, wo dies durch die baulichen Bedingungen nicht schon von gesetzeswegen ausgeschlossen ist. Zusätzlich sollten Durchfahrtsverbote für Pkw an ausgewählten Stellen dafür sorgen, dass Fahrradstraßen keine Alternativrouten für Hauptverkehrsstraßen sind. Mit versenkbaren Pollern ließe sich das realisieren, ohne die Bedürfnisse von Rettungsdiensten und Entsorgung zu vernachlässigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden zudem von den neuen Fahrradzonen (Verkehrszeichen 244.3) Gebrauch machen, um den Radverkehr in den Quartieren sicherer und attraktiver zu machen. Fahrradzonen können dort eingeführt werden, wo eine hohe Fahrradverkehrsdichte zu erwarten ist und eine untergeordnete Wichtigkeit für den Kfz-Verkehr besteht.<br>
Wir werden über die Rechte und Pflichten in Fahrradzonen verstärkt aufklären und insbesondere durch Markierungen verdeutlichen, dass Radfahrende hier stets nebeneinander fahren dürfen.<br><br>
Um die Sicherheit im Radverkehr zu erhöhen, muss Parken in der zweiten Reihe stärker von den Ordnungsbehörden kontrolliert werden (siehe auch Kapitel Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:11:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KWP6NEU: Fährverkehr stärken, Fördequerung erleichtern</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/fahrverkehr-starken-fordequerung-erleichtern-24251</link>
                        <author>KVo, AK Mobilität</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/fahrverkehr-starken-fordequerung-erleichtern-24251</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grundsätzlich müssen sich Großprojekte in den nächsten Jahren an ihrer Effizienz im Rahmen der Verkehrsziele für den Masterplan Mobilität messen lassen. Die städtische Verwaltung hat begrenzte Planungskapazitäten und auch nach der von uns angestrebten Aufstockung begrenzt dieser Umstand Zahl und Umfang der umsetzbaren Verkehrsprojekte in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. So erscheinen aus unserer Sicht auch Projekte wie eine zweite Fördebrücke für den Autoverkehr als nicht zielführend. Die räumliche Teilung Kiels ins Ost- und Westufer wollen wir neben der Stadtbahn mit einem deutlich verstärkten Fährverkehr überbrücken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus unserer Sicht muss der ÖPNV auf dem Wasser als Verkehrsmittel im Alltag taugen. Dazu möchten wir bei der Fördefährlinie der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) auf der einen Seite den Bordzuschlag abschaffen und auf der anderen Seite die Taktung erhöhen sowie die Anbindung an Haltestellen verbessern. Wir begrüßen, dass ein neuer Fahrplan unter Beteiligung aller relevanter Akteur*innen ausgearbeitet wurde, der im Jahr 2023 beginnen soll. Wir möchten erreichen, dass der Kreis Plön sich stärker finanziell an den Kosten des Fährverkehrs beteiligt, da erfreulicherweise Haltestellen auch in seinem Gebiet angefahren werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen auch weiterhin Pilotprojekte zum autonomen Fahren von Fähren. Dies kann mittel- und langfristig die angespannte Personalsituation entspannen. Um kurzfristig die Taktung verbessern zu können, werden wir prüfen, wie mehr Schiffsführer*innen, Kapitän*innen und Bootsleute angeworben oder ausgebildet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die angespannte Personalsituation bei der SFK beschränkt sich nicht nur auf Schiffsführer*innen und Kapitän*innen, sondern auch auf Schiffsmechaniker*innen. Die sehr gute Ausbildung bei der SFK führt zu häufigen Abwerbungen. Wir möchten die SFK als attraktive und familienfreundliche Arbeitgeberin fördern, um Fachkräfte besser binden zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich unterstützen wir auch weiterhin den Austausch der fast 40 Jahre alten Fähren durch Elektro- &amp; Hybridschiffe, die Bereitstellung von verbesserter Ladeinfrastruktur für E-Fähren sowie eine Erweiterung des Schiffsparks mithilfe von Bundesfördermitteln, z. B. dem Programm „Saubere Luft“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Fährverkehr muss zudem besser mit dem Busverkehr verzahnt werden. An den Anlegern möchten wir Mobilitätsstationen ausbauen, um den Umstieg zwischen verschiedenen ÖPNV-Arten und dem Fahrrad zu erleichtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Hörnbrücke ist ein Konfliktpunkt zwischen Fuß- und Radverkehr. Wir möchten prüfen, ob es durch bauliche Abgrenzungen oder neue Lösungen möglich ist, diese Konflikte zu entschärfen. Die bereits verbesserte Taktung der Schwentinefähre begrüßen wir ebenfalls und wollen diese weiter erhöhen.<br><br>
Wir halten eine Untertunnelung der Förde aus wirtschaftlichen wie ökologischen Gründen für nicht zielführend.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:07:10 +0200</pubDate>
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                        <title>KWP5NEU2: Ticketpreise senken</title>
                        <link>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/ticketpreise-senken-60906</link>
                        <author>KVo, GJ, AK Mobilität</author>
                        <guid>https://gruenekiel.antragsgruen.de/ProgrammKMV/ticketpreise-senken-60906</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten die Ticketkosten für den ÖPNV allgemein senken. Weitere Sondertickets und Tarife erhöhen lediglich die Unübersichtlichkeit und hindern Menschen daran, die günstigste Variante für sich zu finden. Wir wirken auf Landesebene auf eine Vereinfachung des Tarifsystems hin. Wir halten an dem 1-Euro-Ticket fest. Das bedeutet, dass Monatskarten nicht mehr als 30 Euro bzw. Jahreskarten 360 Euro kosten sollten. Die Abonnent*innen dieser Karten sollen dabei die SprottenFlotte zusätzlich 180 statt 30 Minuten kostenlos nutzen können. Im Jahr 2021 war Kiel die einzige Kommune Schleswig-Holsteins, die ÖPNV-Tarife gesenkt hat. Langfristig möchten wir den ÖPNV kostenfrei machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kurzfristig möchten wir diesen kostenlosen ÖPNV für junge Menschen unter 25 Jahren ermöglichen, insbesondere für Auszubilende und Schüler*innen, die nicht vom Semesterticket profitieren. Wir möchten allen Menschen Mobilität ermöglichen, nicht nur Menschen, die sich ein Auto leisten können. Wir möchten die Finanzierung durch eine Umlage sichern und dafür setzen wir uns auf Landesebene ein. ÖPNV-Tickets sollen in Tickets für öffentliche Veranstaltungen wie Theater, Konzert, Kino oder Sportveranstaltungen grundsätzlich mit inbegriffen sein. Zudem muss das Jobticket stärker von Stadt und Unternehmen beworben werden. Wir unterstützen die Idee eines 9€-Tickets und befürworten die Umsetzung eines sinnhaften Nachfolgemodells.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Menschen den Umstieg auf den ÖPNV zu erleichtern, möchten wir Modelle prüfen, bei denen Menschen, die ihren Führerschein freiwillig oder aus gesundheitlichen Gründen abgeben, im Gegenzug Ticketvergünstigungen für den ÖPNV bekommen. Eine spezifische Zielgruppe für eine solche Form der Umstiegsprämie können Senior*innen sein. Ebenfalls möchten wir Neubürger*innen den Umstieg schmackhaft machen, indem ein Neubürger*innenpaket zusammengestellt werden soll, welches ein kostenfreies Monatsticket für den ÖPNV beinhaltet (siehe Kapitel Abhängigkeit vom Auto verringern).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Verzahnung verschiedener Verkehrsmittel zu erleichtern, möchten wir eine Open-Source-App schaffen, die sämtliche Mobilitätsangebote wie ÖPNV, Taxi, E-Scooter, Car-Sharing, Mitfahrangebote und Bike-Sharing in einem buchbar macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierbei soll sichergestellt werden, dass der Grundsatz der Datensparsamkeit eingehalten wird und nur so viele Daten der Nutzer*innen erhoben und weitergegeben werden, wie für den Buchungsvorgang zwingend notwendig ist. Die NAH.SH ist derzeit dabei, eine multimodale App zu erstellen. Die Umsetzung gestaltet sich aufgrund verschiedener Faktoren wie Kosten, Personal und technischer Vereinbarung verschiedener Anbieter als schwierig und langwierig. Wir setzen uns für die NAH.SH ein, damit diese mit den notwendigen Ressourcen für eine möglichst zeitnahe Umsetzung ausgestattet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen prüfen, wie eine (möglichst kostenfreie) Fahrradmitnahme im oder am Bus realisierbar ist. Eine Möglichkeit bestünde darin, Faltfahrräder zu fördern. In jedem Fall soll die Fahrradmitnahme bei einer zukünftigen Stadtbahn mitgedacht werden. Wir werden hierbei die Entwicklung in anderen Städten beobachten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:01:58 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>